Legenden Und Berhmtheiten
Gustur kel Erwyn Viromeer
Für die einen ein legendärer Held und brillanter Stratege, für die anderen ein feiger Mörder. Gustur kel Erwyn Viromeer, General der ersten Armee von Tredanien hat vor mehr als 3 Jahrhunderten das Land der Tredanier von den Elfen befreit. Als der Vormarsch der Tredanier ins Stocken kam, weil die Elfen sich in ihren Waldfestungen versteckten, legte Gustur einen radikalen Plan vor. Alles Öl und Pech was sich auftreiben ließ, wurde angekarrt und auf den Wald abgefeuert, indem sich die Elfen versteckten. Auf einem Gebiet von mehr als 500 ha brannte ein Urwald nieder, der Jahrtausende überdauert hatte. Mehr als 15000 Elfen starben in den Flammen, die sie umzingelt hatten. Die wenigen die dem Inferno entkamen, wurden von Gusturs Truppen gestellt und abgeschlachtet. Ohne nur einen einzigen Mann im Kampf zu verlieren löschte Gustur die letzte verbleibende Stadt der Elfen auf tredanischem Territorium aus.
Fredik „Bruchschwert“ Dringg
Der berühmteste Anderling der Welt ist wohl Fredrik „Bruchschwert“ Dringg. Der Furchtlose Halbling soll im Alleingang 50 Mann der tredanischen Armee besiegt haben. Wie genau, darüber streitet man sich. Tatsache ist, dass Bruchschwert nach wie vor in den Grenzgebieten des Randgebirges mit seinen Freischärlern sein Unwesen treibt. Auch tiefer im tredanischen Inland soll er wohl Dörfer und sogar Städte überfallen und Anderlinge überall zum Aufstand motivieren. Das sind nur ein paar Gründe, weshalb die Tredanier nicht weniger als 250.000 Goldstücke auf seinen Kopf ausgesetzt haben.
Erwind der Unzähmbare
Der mächtige Erwind, Erwind der Drachentöter, Erwind der Unzähmbare: Der Mann, der die Wimmenreiche gegründet hat, hat viele Namen. Und obwohl seine Heldentaten schon viele hundert Jahre zurück liegen, warten viele Adlige des Westens darauf, dass Erwind sich wieder erhebt und einen Sturm gegen Tredanien entfesselt. Männer, die zu Legenden werden, sagt man vieles nach, daher sind sein genauer Geburtsort und seine Jugendzeit kaum verlässlich zu klären. Tredanische Chronisten berichten jedoch von einem breit gebauten Mann, mit wallendem schwarzen Haar und dem Blick vieler Schlachten, der seine Leute westlich von Sternhaf ins Landesinnere führte und sich dort dem natürlichen Wall des Firmull-Massivs bediente um seine Leute vor den Tredaniern zu schützen.
Eoinde
Eoinde, hinter vorgehaltener Hand auch die Tochter Nahilis genannt, ist eine Auftragsmörderin. Die Halbelfe ist die unter Zwang gezeugte Tochter eines Herbslinden-Hauptmannes und einer Bäuerin. Nachdem ihre Mutter dem Schwert ihres Peinigers entfliehen konnte, lebte sie abseits eines kleinen Dorfes, das sie gerade so tolerierte. Ihre Tochter wurde von anderen Kindern immer wieder gemieden und geschlagen, bis sie im Alter von 9 einen der Jungen mit einem Stein erschlug und verschwand. Zehn Jahre später tauchte sie als Kundschafterin nahe dem Randgebirge wieder auf, wo sie gegen Geld Jagd auf Anderlinge machte. Sie hat einen glühenden Hass auf Elfen und Menschen gleichermaßen und hat einen Weg gefunden aus ihrem Hass Profit zu schlagen.